Es ist der 26. Dezember 2015 und ich sitze mit #Henry Miller im Café Caramel am Oeder Weg in Frankfurt, wo ich wunderbar gefrühstückt habe. Es ist ein schönes Eckcafé mit großen Fenstern bis zum Boden und hätte ihm gefallen, denke ich.

Ein kleines italienisches Café in der Karlstraße 29 in Offenbach kann auch zuweilen ein Treffpunkt für die große Welt sein. So zum Beispiel heute gegen Mittag: Ich kam auf einen Espresso herein und mein Stammplatz war belegt. Als ich näher hinsah, bemerkte ich, dass ich zumindest einen der Herren von vielen Projekten im Offenbacher Kulturleben kannte. Es war Dr. Ralph Philipp Ziegler, der dort neben einem sympathischen und wachäugigen jungen Herrn saß, gegenüber zwei weitere Herren, offensichtlich Journalisten, die eifrig schrieben.

Kürzlich besuchte ich mit meiner siebzehnjährigen Nichte Paris. Jeder sagt, sie ähnelt mir und vielleicht wollte ich mit ihr in die Stadt an der Seine, um mir selbst als junge Frau nochmal nah zu sein. 

Eigentlich sind Bristol und Bath nicht zu verwechseln. Wir mir das trotzdem gelang und was dabei rauskam, lest hier: Auf der Durchfahrt von Cornwall in die Cotswolds kommt man ziemlich nah an Bath vorbei – wo ich unbedingt vorbeischauen wollte. Schon wegen Jane Austen, aber auch wegen der Abbey, den anderen Bauten aus gregorianischen oder viktorianischen Zeiten – und den Scones. Ich habe also über Air B&B nach Unterkünften gesucht und siehe da ein hübsches Dachstudio gefunden.

Neulich noch mit den Gedanken in Paris, hat es mich zu Ostern in der Wirklichkeit nach London verschlagen. Das kam durch die Rhein Main Vokalisten, den Chor, in dem ich singe. Es war seit einiger Zeit ein Austausch mit einem dortigen Männerchor, dem Imperial Male Voice Choir, geplant. Zwischen Proben, Konzerten und Gesang zum Gottesdienst in der Kirche unserer wunderbaren Unterkunft, dem Wynfrid House, blieb auch noch Zeit für ein paar ausgiebige Stadtspaziergänge mit der einen oder anderen Tasse Kaffee dazwischen.